Diese Woche habe ich mich dazu entschlossen beim Micropayment Netzwerk Flattr mitzumachen.
Sinn und Zweck dieser Webseite ist es, für guten Inhalt und Texte eine Art Ausgleich in Form von Geld zu erhalten, was vollkommen vom Besucher der Webseite selbst gesteuert wird. Es geht jedoch nicht nur ums Geld sondern (ebenso mir) auch darum anderen Bloggern und Webseitenbetreiber Anerkennung für ihr Werk zu zeigen. Flattr ist immer beidseitig, das heißt wenn man dort registriert ist muss man auch automatisch selbst ein Flattr Konto mit Guthaben anlegen. Ergo wer Geld für seinen Content haben möchte, muss auch bereit sein Geld für den Content von anderen zu zahlen.
Nach der Registrierung und Aufladung des Kontos stellt man ein wie viel Dollar man mindestens pro Monat ausgeben möchte. Das Minimum sind 2$. Klickt man nun im ersten Monat 10 Flattr Links an, so werden also die 2$ unter den 10 aufgeteilt. Jeder erhält somit 0,2$. Flattr behält sich 10% von allen weitergereichten Beträgen für den Betrieb des Netzwerks ein, was ich persönlich als fair empfinde. Wenn man in einem Monat nichts klickt, wird der eingestellte Betrag einem guten Zweck zugeführt.
Die Webseite www.flattr.com ist einfach und schlicht aufgebaut und innerhalb kurzer Zeit verständlich. Da Flattr für viele CMS Systeme fertige Plugins zur Verfügung stellt, war die Integration in diesen WordPress Blog sehr einfach. Einziges Manko ist, dass der Flattr Button im Moment im aktuellen Internet Explorer nicht angezeigt wird. Das ist ein Bug der laut Aussage der Entwickler beim letzten Update der API aufgetreten ist und derzeit daran gearbeitet wird.
Wer Interesse hat mehr über Flattr zu erfahren dem kann ich das nachfolgende 1,5 minütige Vorstellungsvideo ans Herz legen:
Ich habe bereits in diesem Beitrag für Debian Etch erklärt wie man einen Socks5 Proxy Server an den Start bringt.
Das HowTo ist inzwischen veraltet und Debian Lenny aktuell. Unter Debian Lenny geht man wie folgt vor:
apt-get install socks4-server
Danach muss das entsprechende Config File angepasst werden ( /etc/sockd.conf )
# Log Datei
logoutput: /var/log/sockd.log
# IP und Port auf dem der Server auf Verbindungen wartet
internal: 123.123.123.123 port = 8080
# IP Adresse über die Verbindungen der Clients abgeschickt werden
external: 123.123.123.123
# Es ist kein Username und Passwort nötig um sich am Server anzumelden => Die Authentifizierung
# erfolgt über die IP Adresse des Clients
method: username none #rfc931
# Die PAM Methode erfordert einen lokalen Benutzer mit Passwort der ebenso als Benutzer für
# den Socket Proxy gilt.
# method: pam
# Lokale Benutzer unter denen der Socket Proxy läuft
user.privileged: proxy
user.notprivileged: nobody
#user.libwrap: nobody
## Ab hier werden die Ausnahmen für die o.g. Rund-Um Sperre gebildet.
# Alle User aus der IP Range 123.123.0.0/24 dürfen über den Proxy Server Verbindungen zu
# allen Ports ( 1-65535 = Alle ) und allen IP ( 0.0.0.0/0 ) aufbauen.
client pass {
from: 123.123.0.0/24 port 1-65535 to: 0.0.0.0/0
}
# Alle Verbindungen werden abgewiesen ( Alles Abweisen was keine Ausnahme darstellt )
client block {
from: 0.0.0.0/0 to: 0.0.0.0/0
log: connect error
}
# Alle User aus der IP Range 123.123.0.0/24 dürfen ebenso über den Proxy Server TCP und UDP
# Verbindungen zu sämtlichen Zielen aufbauen
pass {
from: 123.123.0.0/24 to: 0.0.0.0/0
protocol: tcp udp
}
# Default Block für Verbindungen ( Alles Abweisen was keine Ausnahme darstellt )
block {
from: 0.0.0.0/0 to: 127.0.0.0/8
#log: unauthorized
}
block {
from: 0.0.0.0/0 to: 0.0.0.0/0
#log: unauthorized
}
Jetzt müssen noch zwei Dateien angelegt werden und der Owner wie im Config File gesetzt werden: