Wer mittels xen-create-image einen vserver unter Debian Etch oder Lenny installiert, der bekommt eine Konfigurationsdatei unter /etc/xen angelegt, bei der eine entscheidende Zeile fehlt:
# Lokale Console via xm console
extra = ' TERM=xterm xencons=tty console=tty1'
Falls man sich an seinem virtuellen Server nicht mittels xm console vservername anmelden kann, bzw. keine Login Zeile erscheint, ist meist diese fehlende Zeile der Grund. Danach einfach den vserver neustarten und xm console sollte einen Cursor bringen und der Login auf der Konsole sollte möglich sein.
Nachdem ein xen Hostsystem von Debian Etch auf Debian Lenny aktualisiert war kam beim Anmelden an den vservern der typische Fehler:
stdin: is not a tty
login as: root
Als Linux Admin kennt man diesen Fehler: Es stimmt meist irgendetwas mit /dev nicht.
Der Grund liegt am vorinstallierten vserver Image aus Debian. Es wird warum auch immer (auch unter Lenny) mit einem mittels xen-create-image vorinstallierten vserver kein udev mit installiert. Man meldet sich als root via xm console vservername am vserver an und installiert udev nach:
Danach ein Reboot des vservers und alles sollte wieder Bestens funktionieren.
Falls xm console vservername nicht funktioniert, möge man sich folgenden Artikel anschauen: http://d0m.me/2010/10/21/debian-etch-lenny-vserver-console-xm-console-funktioniert-nicht/
Vorhin ging es darum ein xen Hostsystem von Debian Etch auf Debian Lenny zu aktualisieren. Ansich lief alles sehr unproblematisch durch, bis auf einen Fehler der xen Tools selbst:
/usr/lib/xen-3.0.3-1/bin/../lib/python/xen/util/security.py:25: RuntimeWarning: Python C API version mismatch for module acm: This Python has API version 1013, module acm has version 1012.
from xen.lowlevel import acm
Der Grund ist, dass bei der Aktualisierung die xen Utils und der xen Kernel aus Debian Etch erhalten bleiben. Man muss via apt das Upgrade manuell durchführen:
apt-get install xen-linux-system-2.6.26-2-xen-686
Dies installiert den neusten xen Kernel (linux-image-2.6.26-2-xen-686), den neusten hypervisor (xen-hypervisor-3.2-1-i386) und die neusten xen utils (xen-utils-3.2-1) gleich mit.
Danach kann man wenn man will die restlichen Überbleibsel aus Debian Etch entfernen:
apt-get remove -s xen-utils-3.0.3-1 xen-linux-system-2.6.18-6-xen-686 linux-image-2.6.18-6-xen-686 \
linux-modules-2.6.18-6-xen-686 xen-hypervisor-3.0.3-1-i386-pae linux-image-2.6-686 linux-image-2.6.18-6-686