Linux: qmail mit Spamassassin Support – ifspamh

Wer als Mailserver qmail einsetzt hat meistens das Problem, dass qmail seit 1998 nicht mehr aktiv weiter entwickelt worden ist.

Daher fehlen alle modernen Schnittstellen zu dritt Programmen wie Sie von Postfix oder Exim angeboten werden.

Eine der einfachsten Möglichkeiten trotzdem E-Mails die von qmail angenommen werden, von Spamassassin prüfen zu lassen ist der Einsatz des Shell Scripts ifspamh

Dieses kann entweder in der Datei .qmail-default die für eine gesamte Domain gilt oder in der Postfach spezifischen Datei .qmail des Users gemacht werden.

Die aktuellste Version von ifspamh findet man unter folgendem Link

Nachdem man ifspamh herunter geladen und ausführbar gemacht hat, ist nichts weiter nötig als die Pfade im Script anzupassen.

Meistens sind jedoch die Defaults auf Anhieb richtig:

# spamc - client location
SPAMC=/usr/local/bin/spamc
# qmail's forward program location
FORWARDBIN=/var/qmail/bin/forward
# mess822 822field location
M822FIELD=/usr/local/bin/822field

Anschließend kann man die .qmail-default oder .qmail Dateien so ergänzen, dass bei jeder eingehenden E-Mail ifspamh aufgerufen wird. 2 Möglichkeiten sind von Grund auf möglich:

1. Alle als Spam deklarierten Nachrichten werden gelöscht
Aufruf in den o.g. Dateien:

|/pfad/zu/ifspamh

2. Alle als Spam deklarierten E-Mails werden an ein s.g. „Spampostfach“ weitergeleitet

|/pfad/zu/ifspamh email@adresse.tld
KategorienMailserver
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